Laterne, Laterne…

Es ist ja ein offenes Geheimnis, dass die Briten bekanntlich gerne über das Wetter sprechen. Wenn es allerdings um den St. Martins-Umzug geht, scheint es in Reilingen nicht anders zu sein.
Das liegt wohl daran, dass der Wetterbericht seit Jahren nicht nur Regen für diesen Tag vorhersagt, sondern es auch schon Tage zuvor regnet. Natürlich war es 2018 nicht anders, aber wenn Engel losziehen, dann gibt es ja bekanntermaßen gutes Wetter und so funktioniert das auch in Reilingen. 
Die Gemeinde hatte zum großen Martins-Umzug geladen und alle waren gekommen: ErzieherInnen der Reilinger Kindergärten, Haus der kleinen Hasen, St. Josef, St. Anna und Oberlin gemeinsam mit unzähligen Kindern, deren Eltern, Freunden und Verwandten. Alle hatten sich bereit gemacht und um 17.45 Uhr am Riegler Haus getroffen. Von dort ging es bei milden 15° und klarem Himmel Richtung Schiller-Schule, nicht ohne kräftig bekannte Martinslieder zu singen. Jedes Kind trug dabei stolz seine selbst gebastelte Laterne vor sich her, eine schöner und ideenreicher als die andere.
Am Schulhof angekommen, sorgten der Musikverein Harmonie und der Schulchor der Schiller-Schule traditionell für die musikalische Umrahmung.
Wie jedes Jahr führten die Kindergärten gemeinsam durch das Programm, und auch dieses Mal hießen die Hauptdarsteller der Martinslegende Vanessa Greif, Levin Müller und Pony Jenny. Den Dreien dafür einen herzlichen Dank.
Nach den Worten von Bürgermeister Weisbrod gab es dann endlich die begehrten Martinsbrezeln, die im Nu verteilt waren. Glücklicherweise sorgten die unermüdlichen Eltern und Mitglieder des Elternbeirats des Oberlin-Kindergartens wie immer für das leibliche Wohl. Es gab Kinderpunsch, Glühwein und lecker Würstchen, die rasend schnell ausverkauft waren. Danke, Danke, Danke für euer Engagement.
In lockerer Atmosphäre verweilten die Kinder und Eltern noch bis es an der Zeit war, die müden Laternenträger nach Hause zu bringen.
Unser Dank gilt auch in diesem Jahr allen, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben. Insbesondere danken wir der Freiwilligen Feuerwehr, ohne die ein sicherer Laternenumzug undenkbar wäre.