Ernährungsprojekt

Im Oberlin-Kindergarten ist ja bekanntlich immer viel geboten, vor allem, wenn es um das Thema Nachhaltigkeit und Ernährung geht. Innerhalb eines Jahresprojekts in der Eisbärengruppe beschäftigen sich die Kinder nun intensiv mit dem Thema „Ernährung“.

Nach einer Kinderkonferenz in der die Kinder partizipativ entscheiden konnten welches Thema sie interessiert, hat die Mehrheit der Kleinsten für „Ernährung“ gestimmt.

„Der Mensch ist, was er isst“ hat Ludwig Feuerbach, ein deutscher Philosoph und Anthropologe mal gesagt. Deshalb war es für uns besonders wichtig, dass die Kinder in den kommenden Wochen vor allem Spaß am Thema Ernährung haben und das Interesse dafür entwickeln, dazu Fragen zu stellen. Da die Kinder den Weg selbst bestimmen, bieten wir den Rahmen um das vielseitige Thema zu beleuchten.

Den inneren Kern der Projektgruppe bilden unsere diesjährigen VorschülerInnen und drei weitere Kinder, die sich für das Projektthema begeistert haben. Für die anderen Kinder der Gruppe wird es aber nicht weniger spannend, da einzeln erarbeitete Inhalte der Projektgruppe in die Gesamtgruppe getragen werden. So können alle Kinder vom Jahresthema profitieren und mitwirken.

Begonnen haben wir mit der Ernährungspyramide. Nachdem innerhalb der Projektgruppe erarbeitet wurde, was die Ernährungspyramide ist und welche Lebensmittel wo in der Pyramide zu finden sind, haben die Kinder der Gesamtgruppe ihr Wissen präsentiert. Mit sehr viel Engagement lösten im Anschluss die Kinder ihre Wochenhausaufgabe, aus Prospektheftchen Lebensmittel für die Pyramide auszuschneiden und mitzubringen. Diese haben wir dann Während des Stuhlkreises aufgeklebt.

Nachdem wir alle Themen der Pyramide verinnerlicht hatten, geht es seit letzter Woche um das tierische Projekt Fisch. Wir haben gemeinsam den Fisch erforscht, zubereitet und verkostet. Zudem war unser „Rasender Reporter Eisbär Lars“ am Reilinger Anglersee unterwegs auf den Spuren der Fische. Herr Oliver Bender hat ihm Rede uns Antwort bei einem spannenden Interview gestanden.

Wir bedanken uns herzlich beim Anglerverein Reilingen e. V. für das ausführliche Interview .