Oberlin-Kinder besingen den Beginn des Kirchenjahres

Das ist unser, das ist unser, das ist unser Nikolaus“ und „Oh Tannenbaum“, trällerten die Kinder des Oberlin-Kindergartens voller Inbrunst in die Reilinger Dämmerung. Traditionell lädt der Evangelische Bau-und Förderverein alljährlich am Samstag vor dem 1. Advent ein, wenn er den Tannenbaum vor der evangelischen Kirche verbunden mit einem kleinen gemütlichen Umtrunk bei Kinderpunsch und Glühwein, stellt.

Wieder hatten sich viele Menschen auf dem Kirchenvorplatz zusammengefunden und lauschten nach der herzlichen Begrüßung durch Ralf Bräuninger, andächtig dem Posaunenchor.

Die Kinder des Oberlin-Kindergartens und der Gospelchor ließen mit ihren schönen Gesängen eine wunderbare Advents-Stimmung aufkommen. Die beleuchtete Krippe des CVJM, die mit viel Engagement selbst gebaut worden war,  machte das Flair perfekt.

In ihrer Ansprache verglich Pfarrerin Eva Leonhardt die Feierlichkeiten zum Ende bzw. Neubeginn des Kalenderjahres mit dem des Kirchenjahres und machte uns dabei Mut. Denn viele Menschen begehen Silvester mit gemischten Gefühlen, auch wenn das Feuerwerk noch so groß ist. Aber der  1. Advent, der nur eine leuchtende Kerze benötigt, bedeutet ein Neubeginn, der mit dem guten Gefühl begangen werden kann, dass wir Gottes Liebe immer sicher sein können.

Zum Abschluss gab es als kleines Dankeschön an die mitwirkenden Kinder für jeden kleinen Sänger einen Kinderpunsch, um dann gemeinsam in netter Atmosphäre den Abend ausklingen zu lassen.